Mathematik

Bildungsbeitrag des Faches Mathematik

Die Mathematik leistet wie andere Fächer auch einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der uns umgebenden Welt. Mathematische Fertigkeiten bieten Handlungsmuster zur Bewältigung des Alltags und gehören damit zum Kern einer zeitgemäßen Allgemeinbildung. Zu den grundlegenden Aufgaben des Faches gehört es daher – unabhängig von Schulform und Jahrgangsstufe –

  • den Schülerinnen und Schülern den „mathematischen Gehalt alltäglicher Situationen und Phänomene“ bewusst zu machen
  • die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, diese Situationen und Phänomene zu verstehen und zu beurteilen
  • die Nützlichkeit, Brauchbarkeit und den Wert dieser Wissenschaft in einer immer komplexeren Welt aufzuzeigen
  • grundlegende intellektuelle Fähigkeiten zu fördern die insgesamt von weittragender Bedeutung sind: Ordnen, Verallgemeinern, Abstrahieren, Strukturieren, Argumentieren, Systematisieren, Kritikfähigkeit und Beurteilungsvermögen
  • einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung zu leisten, indem die Schülerinnen und Schüler – möglichst selbstständig – ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten beständig erweitern und Interesse und Neugier beim gemeinschaftlichen Arbeiten entwickeln.

Fachbereich Mathematik – gegenwärtige Aufgaben

Gegenwärtig beschäftigt sich der Fachbereich zum einen mit der Überprüfung der Stoffverteilungspläne  in Bezug auf das Kerncurriculum und mit dem Abgleich der Lehrinhalte hinsichtlich der Neuauflagen der Lehrbücher. Weiterhin ist Umsetzung von Förderkonzepten und die weiterführende Erarbeitung von einheitlichen Leistungsbewertungen ein zentrales Thema. Auch zukünftig wird es immer eine Aufgabe sein, die Inhalte und die zu erlernenden Methodenkompetenzen zu überprüfen und zu verbessern. Regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen hierzu bilden die Basis für deren praktische Umsetzung und zur Optimierung des Lernerfolgs. Ziel aller Maßnahmen soll es sein, zu einem schulinternen Curriculum des Faches zu gelangen, das es insbesondere fachfremd unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen erleichtert, den Anforderungen eines zeitgemäßen Mathematikunterrichts zu genügen.


Den zweiten Schwerpunkt bildet die Einbeziehung von Mathematik-Programmen in den notebookgestützten Unterricht. Seit dem Schuljahr 2009/10 aufsteigend existieren in allen Schulzweigen, beginnend mit dem siebten Jahrgang, wahlweise Klassen mit einheitlicher Notebookausstattung. In diesem Zusammenhang trifft den Fachbereich weniger die technische Seite als vielmehr die Prüfung der anzuschaffenden Software und die damit verbundene notwendige Schulung der Kolleginnen und Kollegen. Die Nutzung von Tabellenkalkulation und Geometrieprogrammen ist bereits jetzt verbindlich für alle Schulformen vorgesehen, für den Gymnasialbereich ist zusätzlich die Nutzung eines grafikfähigen Taschenrechners sowie die Vermittlung von Kenntnissen eines Computer-Algebra-Systems (CAS) vorgeschrieben. Die damit zur Verfügung stehenden Rechenfunktionen werden im Übrigen ebenso im Fach Physik benötigt. Diese Situation macht es erforderlich, sowohl die Notebooknutzer wie auch die Gymnasialklassen ohne Notebook mit der gleichen Technik zu versehen, insbesondere im Hinblick auf den später in der gymnasialen Oberstufe stattfindenden gemeinsamen Kursunterricht. Die Ausrüstung mit gleicher Rechnertechnologie ist deshalb auch eine Aufgabe des Fachbereichs Mathematik.

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