Frankreichaustausch mit dem Collège Le Galinet in Blain 2013

Bereits vor den Sommerferien nahmen die Schüler Kontakt mit ihren Austauschpartnern auf, indem sie Briefe, Emails und Fotos austauschten.

Die Busfahrt nach Frankreich begann um 22.00 Uhr in Salzhemmendorf, so dass genug Zeit blieb, um die letzten wirklich „überlebenswichtigen“ Vokabeln zu erfragen (z.B. „Wann gibt es Frühstück?“, Wo ist das Badezimmer?“ usw.), bis wir am Montagnachmittag endlich im Collège Le Galinet in Blain eintrafen.
Dort wurden die deutschen Schüler von ihren Austauschpartnern in Empfang genommen und verbrachten den restlichen Tag bereits in den französischen Familien.

 

Auf dem Programm standen sowohl die Teilnahme am Unterricht als auch gemeinsame Exkursionen.

Der erste Ausflug führte zum Mont Saint Michel. Bei Ankunft war gerade Ebbe, was für alle sehr beeindruckend war. Nach dem Aufstieg durch die engen Gassen besichtigten wir ehemalige Gefängnisanlagen auf dem Berg mit Informationen zur Geschichte.
Nachmittags fuhren wir noch nach Cancale - ein Fischerort, der besonders für Austern bekannt ist. Alle hatten Gelegenheit, davon zu probieren, was einige „Mutige“ dann auch in die Tat umsetzten.

 

Ein weiterer Ausflug führte uns nach Nantes, wo zunächst die Kathedrale und das Schloss „Château des Ducs“ sowie ein übergroßer mechanischer „Elefant“ aus Stahl besichtigt wurden, bevor die Stadt mit den französischen Partnern selbst erkundet werden konnte.
Blick durch eine Schießscharte Schloss in Nantes

Außerdem. stand ein Ausflug nach Guérande und den naheliegenden Salinen auf dem Programm. Dort besuchten wir ein Salzmuseum, in dem die Bedeutung der Salinen und die Salzgewinnung dargestellt wurden. Außerdem nahmen wir an der Führung einer Salzbäuerin teil, die uns ihre Arbeit näher brachte und sehr anschaulich erklärte, mit welchem körperlichen Einsatz dort auch heute noch Salz gewonnen wird.


Guérande
Ausbildung zum „Salzbauern“ unter fachkundiger Leitung

 

Danach führte der Weg nach La Baule an den Atlantik , um auch den Schülern, die am Wochenende mit ihrer Familie keine Exkursion in diese Richtung unternommen hatten, einen Eindruck des Meeres zu ermöglichen. Das sommerliche Wetter ließ kein Hosenbein trocken…

 

Am Strand von „La Baule“

Wir nutzten die Rückfahrt, die ohnehin über Paris erfolgte, zu einer mehrstündigen Stadtbesichtigung. Nach der Besteigung des Eiffelturms (natürlich über die Treppe bis zur 2. Etage) ging es über Trocadéro und den Triumphbogen auf die Champs-Élysées, dann mit der Métro zur Kathedrale Notre-Dame.

 

Danach gingen wir zum Centre Pompidou , wobei durch das schöne Wetter noch Sommeratmosphäre in den Straßen herrschte. Über Les Halles ging es zum Louvre – die beleuchtete Pyramide war durch die Mona Lisa kaum zu toppen. Zum Abschluss glitzerte der Eiffelturm noch eine Runde. Als wir in den Bus stiegen, zeigte das Außen-thermometer immer noch 26°C (um 22.00 Uhr!).


Notre Dame Centre Pompidou

Nun hoffen wir natürlich auf bestes Wetter für den Gegenbesuch im Frühjahr 2014.

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